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Tour Transalp 2016

geschrieben am 17.09.2016

Das Rennen in Stichpunkten:

 

-        Teamname: ” Bergzicke und Sturbock” (Teamname frei wählbar für alle Starter) und wir sind beide Fahrer des “El Toro Biketeam Blöte”    Bei Transalp starten wir als Mixed-Team

-        Besonderheit bei der Transalp Tour ist, dass man in 2er Teams startet. Die langsamste Zeit ist die gemeinsame Zielzeit. Daher wichtig die Zusammenarbeit.    Gibt verschiedene Wertungskategorien:  Herren, Master, Grandmaster, Mixed, Damen (Details Internetseite)

-        insgesamt ca 900km und 20000 Höhenmeter

-        Teamwork/Einschätzungsvermögen des jeweiligen Teampartner sehr wichtig bei dem Rennen um gemeinsam schnell zu sein und Schwächen des Anderen auszubügeln und nicht zu “überziehen”

-        ca 1000 Starter; internationales Starterfeld (Italien, Belgien, Schweiz, Österreich, Frankreich, Kanada, USA, Russland, Schweden, Großbritanien…..)

-        “Tour de France” – Feeling für 7 Tage.

 

Tour Transalp, 1. Etappe: Imst-Brixen
Es ist geschafft, die erste Etappe der Tour haben wir hinter uns! Und das gleich mal mit einem top Ergebnis: Mit einer Zeit von 5 Stunden und 30 Minuten haben wir die 154 km bewältigt und Platz 12 in der Mixed-Wertung gesichert :-) Gleichzeitig bedeutet das Startblock B für morgen.
Wie ist es uns ergangen? Eigentlich ziemlich gut! Der neutralisierte Start bis Oetz war relativ unruhig, am Kühtai haben wir dann aber schnell unser (oder besser “mein” ;-) ) Tempo gefunden und sind gut voran gekommen. Oben kurz die Jacke überstreifen und ab geht´s in die schnelle Abfahrt bis nach Innsbruck. Am Brenner waren wir erstmal allein unterwegs, konnten in der zweiten Hälfte des Anstiegs aber noch mit zwei anderen Teams ein bisschen Tempo machen. Leider fing es kurz vor der Passhöhe noch an zu regnen… Also schnell weiter nach einer kurzen Verpflegung. Eigentlich geht´s ab hier ja fast nur noch bergab bis nach Brixen. War aber doch noch anstrengender als gedacht… Der kurze Anstieg durch den Wald kurz vor Brixen tat dem entsprechend noch mal weh, aber das Ziel war ja zum Greifen nah und treibt einen bergauf.
Insgesamt können wir mehr als zufrieden sein und freuen uns auf die morgige Etappe, die uns bereits in die Dolomiten führt.

 

Tour Transalp, 2. Etappe: Brixen – St. Vigil
Auf der heutigen Etappe haben wir die wohl bekannteste Route der Dolomiten abgefahren: Die Sellarunde. Aber fangen wir vorne an… Nach einer kurzen neutralisierten Phase hinaus aus Brixen musste direkt der härteste Anstieg des Tages bewältigt werden. Mit 700 hm und gefühlten 12% Steigung im Schnitt wand sich ein kleiner Weg (mit mehr als schlechtem Asphalt) durch Wiesen und Wälder. Genau richtig zum warm werden ;-) Es folgte eine kurze Abfahrt und etwas welliges Terrain bis der 25 km lange Anstieg hinauf zum Sellajoch begann. Erst nur leicht ansteigend, wo wir mit einer kleinen Gruppe fahren konnten, später dann steiler werdend. Das Meiste der heute zu bewältigenden 3000 hm hatten wir damit hinter uns. Es folgten nur noch der Passo Pordoi sowie der Passo Campolongo, die an sich gut zu fahren waren. Man hat aber schon gemerkt, was die Beine bereits leisten mussten. Nach einer langen Abfahrt, in der Thorsten noch mal richtig Tempo machen konnte, haben wir heute nach ingesamt 110 km und in einer Zeit von 4 Stunden und 54 Minuten das Ziel erreicht. Auf dem Papier bedeutet dies eine Punktlandung in die Top Ten der Mixed-Wertung! So kann´s weitergehen

 

Tour Transalp, 3. Etappe: St. Vigil – Sillian
So ihr Lieben, heute gibt´s gar nicht so viel zu berichten. Wetter war top, das Etappenprofil war ähnlich wie gestern, nur die Beine… Die waren besser als gestern! Wir konnten von Anfang bis Ende richtig Dampf machen und haben am letzten Berg noch drei Mixed-Teams eingeholt. Belohnt wurden wir mit Platz 6 in der Tageswertung und in der Gesamtwertung der Mixed-Teams haben wir uns auf Platz 10 vorgearbeitet

 

Tour Transalp, 4. Etappe: Sillian – Fiera di Primiero
Heute stand die letzte Etappe in den Dolomiten auf dem Programm, die vor allem durch den Anstieg zum Passo Giau geprägt war. Mit seinen 1200 zu überwindenden Höhenmetern und immer wieder steilen Rampen sehr anspruchsvoll, aber dafür landschaftlich wunderschön!
Leider hat mein externer Motor (Thorsten :-) ) heute etwas geschwächelt, da er gestern Abend schon etwas mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, was sich auf das Wohlbefinden heute nicht gerade positiv ausgewirkt hat. Ungewohnt wortkarg haben wir uns daher durchgekämpft und ich habe immer mal wieder gedacht: “Hoffentlich kommen wir so durch…”. Es hat auch geklappt und trotz des schlechten Tages haben wir die Ziellinie in Fiera als 8. Mixed-Team passiert. Also alles gut und mal schauen, was der morgige Tag so bringt!

 

Tour Transalp, 6. Etappe: Crespano del Grappa – Levico Terme
Supergeil heute! Wir sind auf den 3. Platz der Tageswertung gefahren!!! :-D Und das bei der Etappe heute. Uns standen mit dem Monte Grappa und dem Cima del Campo zwei richtig hohe Berge mit ewig langen Anstiegen im Weg, aber anscheinend genau das Richtige für uns. Wir sind schon sehr konstant über den Monte Grappa gekommen und konnten eine Lücke zu unseren “Gegnern” reißen. Den Cima del Campo konnten wir ebenso gut hochfahren und den Vorsprung weiter ausbauen. Soweit so gut. Richtig hart war dann aber das letzte Stück bis nach Levico Terme. 30 km mit leichter Steigung, hätte wegen mir nicht mehr sein müssen ;-) Aber zum Glück konnten wir uns in der Abfahrt eine gute Gruppe zusammen fahren, mit der wir bis kurz vors Ziel durch gutes Teamwork zügig vorwärts gekommen sind.
Auch in der Gesamtwertung haben wir mächtig Zeit gut gemacht und befinden uns nun auf dem 6. Platz.

 

Tour Transalp Etappe 7, Von Levico Terme nach Riva del Garda.

Nicht wundern, heute is es an mir zu berichten. — Die Etappe ist, um das vorweg zu nehmen, für uns wieder gut gelaufen. Wir sind im Tagesklassement 6. geworden und konnten damit unseren 6. Rang im Gesamtklassement verteidigen. Vor der Etappe zeichnete sich schon ab, dass weder nach vorn, noch nach hinten viel im passieren würde. Mit dieser Gewissheit haben wir, nachdem es in der ersten Abfahrt angefangen hatte zu regnen, es sehr vorsichtig in den Abfahrten angehen lassen. Die Strassen in Italien sind besonders nach kurzen Regenschauern zum Teil extrem glitschig. Man kennt die Bilder von Radrennen aus Italien, in denen sich Reihenweise Fahrereinfach wegrutschen. Daher haben wir lieber Vorsicht walten lassen und haben bewusst Zeit verschenkt. Jasmin hatte bergauf wieder ihre gute Form bewiesen. Unglaublich wie Sie sich in Rennen reinbeißen kann. Wir haben über die 7 Etappen uns sogar steigern können, was nicht selbstverständlich ist, denn einfach nur konstant über die Tage zu fahren, muss man schon als Erfolg sehen. Daher sind wir beide superzufrieden und glücklich. Das es jetzt (schon) vorbei ist, ist einerseits schön aber auch irgendwie schade. Wir freuen uns jedenfalls jetzt auf einen schönen Abend bei der Abschlussveranstaltung in Riva del Garda. Wie bei jeder Teilnahme lernt man hier über die Tage sich näher kennen und schließt neue Freundschaften. Die intensiven Eindrücke der vergangenen Tage werden wir gleich ncheinmal Revue passieren lassen und zusammen mit allen Teilnehmern richtig feieren. Danke an Alle die uns während der Tage bei fb begleitet und motiviert haben. Ich oder Jasmin werden sicherlich in ein paar Tagen nochmal ein paar Highlights aus unseren Fotos hochladen. Gibt bestimmt das Ein oder Andere zu sehen. Unsere nächste Veranstaltung wird der Giro Dolomiti Ende Juli sein. Aber bis dahin sind “Bergzicke & Sturbock” erstmal raus……

 

Das absolute Highlight war die Königsetappe (die meisten Höhenmeter und Kilometer) am 6. Tag nach 5 Tagen Vorbelastung und eine Podiumsplatzierung auf Tagesrang 3 !!!!(siehe Foto)hinter zwei Radprofiteams (Profis aud Österreich und Italien).

Vorher war unser Ziel es evtl in die Top10 der Gesamtwertung zu schaffen. Jetzt sind wir insgesamt 6. im Gesamtklassement geworden, was ein großer Erfolg für uns ist.

Nächste Rennen: Rund um den Elm in Braunschweig (kurzes Rennen ca 70km und 750 Höhenmeter);    – Radmarathon im Harz “Adlerrunde” 250km und 4500 Höhenmeter;  

Wieder 7 Tage Etappenrennen Giro Dolomiti, Sternfahrt in Bozen(Start am 25.07.16); -Ötztaler Radmarathon (NW berichtete letzes Jahr sehr ausführlich, Zeit Thorsten letztes Jahr 8:21.00;  Jasmin 11:01:00;)